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Dr. Christiane Alberternst

Stadträtin der FDP im Stadtrat zu Nürnberg
 
Familien

Familie ist, wo Kinder sind, und Kinder sind unsere Zukunft

Familie ist für uns Liberale ein schützenswerter privater Raum. Aber: Wo Kinder leben, müssen wir Aufmerksamkeit, Zeit und Geld investieren. Familien in all ihren Formen sollten daher Angebote in der Stadt vorfinden, die ihnen das Leben erleichtern. Besonders allein Erziehende sind schnell von Sozialhilfe (bzw. ALG II oder Sozialgeld) abhängig, wenn sie keine ausreichende Kinderbetreuung vorfinden. Nürnberg wird in den kommenden Jahren das Angebot an Kindertagesstätten vergrößern und auch die Qualität der Betreuung verbessern. Das wird von uns unterstützt und kritisch begleitet.

Unsere Forderungen für Nürnberg sind:

1.1. Kindertagesstätten müssen als Bildungseinrichtungen begriffen werden: Wir fordern dafür pädagogische Konzepte auf dem Stand aktueller Forschung und ein regelmäßiges Fortbildungsprogramm für Erzieherinnen und KinderpflegerInnen.

1.2. Wir fordern so viele kostenlose Betreuungsplätze in Krippen, Kindergärten und Horten, wie benötigt werden, insbesondere für Kinder unter 3 Jahren.

1.3. Die Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen müssen sich an den Bedürfnissen der Familien orientieren und nicht an unflexiblen Buchungszeiten. Auch während der Ferienzeit muss eine kontinuierliche Betreuung sichergestellt sein.

1.4. Wir fordern eine für Familien verlässliche Planung der Hortangebote mit zumutbaren Entfernungen.

1.5. Wir wollen generationsübergreifende Familienzentren: Schwangerschafts-vorbereitung, Baby-Kurse, Erziehungsseminare, Senioren für Kinder, Nachmittagskurse für Kinder, Übergangsbegleitung von Kindergarten zu Grundschule zu weiterführender Schule sollen in Familienzentren angeboten werden, die nachbarschaftsnah sind. Dies fördert das Netzwerken von Familien, stärkt die nachbarschaftlichen Beziehungen und erleichtert den Kindern das Wechseln zwischen Institutionen, weil sie einen kontinuierlichen Bezugspunkt haben.

1.6. Betreuungsplätze müssen nah am Wohnort sein, um unnötige Anfahrtszeiten und überflüssigen Verkehr zu vermeiden. Die Ausrede der Verwaltung, in der Stadt gebe es insgesamt genug Plätze zur Betreuung, ignoriert die Situation von Menschen, die z.B. auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, um den nächsten freien Kindergartenplatz zu erreichen.

1.7. Spielplätze nach dem Motto: kurze Beine, kurze Wege: mehr Kleinkindspielplätze im Wohnviertel


Wir wollen endlich flächendeckende, flexible, bezahlbare und gute Betreuung, die Eltern ermöglicht, ihrem Beruf nachzugehen. Das hohe Risiko allein Erziehender, in Armut zu leben, wird durch Kinderbetreuung gemildert. Wir wollen Nachbarschaften stärken, indem Angebote der Familienbildung und Freizeitgestaltung gebündelt werden.

 
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